Konzert: Plaistow und Barbouze de chez Fior
Jazz, Kammermusik, Elektronica, Loops und Noise – alles inklusive! Zwei Klassebands aus der Romandie sprengen sämtliche Schubladen.
Barbouze de chez Fior
Die vier Damen von Barbouze de chez fior machen aus der alten Klassik neue und hippe Musik. Begegnet sind sie sich zuerst an der Musikhochschule und in Orchestergräben, später auf der Bühne mit den Young Gods, Raphaelson oder Stress. All diese Stationen schufen aus ihnen ein klassisches Ensemble mit grosser Abenteuerlust. Der Wohlklang bekommt knorrige Dissonanzen, der romantische Dreiviertel wird zerzaust, Pizzicati enden in groovigen Loops und Saitenstriche in sphärischen Effekten. Das ist dramatisch schön, verträumt, bizarr – und meisterhaft.
Homepage von Barbouze de chez Fior
Plaistow
Plaistow, die Gewinner des ZKB Jazzpreises 2009, verbinden Jazz gekonnt mit Electronica, Rock und Noise. Rein akustische Sounds wechseln mit Effekten elektronischer Sounds, auf leise Passagen folgen schnelle Tempi und laute verzerrte, ja brachiale Klänge. In Ermangelung anderer Kategorien wird ihre unkonventionelle Musik oft als «Post-Jazz» bezeichnet wird. Die drei Romands sehen sich selber in der Tradition des Jazz-Piano-Trios, Vergleiche mit Esbjörn Svenssons e.s.t. sind durchaus angebracht.
Veranstalter:
Two Gentlemen und Kaufleuten